Sprengungen im Tunnel laufen nach Plan

Seit einigen Tagen wird am Tunnel gesprengt. Bei einer Sprengung war die HNA dabei und die Kamera durfte sogar während der Sprengung im Tunnel bleiben.

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Die erste Sprengung am Tunnel ist pünktlich am 8. Januar 2016 um 11.17 Uhr erfolgt.

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Den Auslöser durfte Hans-Martin König, Leiter Infrastruktur Kurhessenbahn, persönlich betätigen. Es war nicht nur eine Lockerungssprengung, sondern diese sollte das komplette Profil auf 1,25 m Tiefe lösen (ca. 120 Bohrlöcher mit ca. 70 kg Sprengstoff). Das Profil nach Sprengung an der Ortsbrust war laut Sprengingenieur mustergültig, wie mit dem Brotmesser geschnitten, der Schüttkegel ebenfalls. Im alten Tunnel gab es keine erkennbaren Schäden. Die Geophone, welche die Erschütterungen im alten Tunnel feststellen sollen, haben Werte weit unter den Grenzwerten angezeigt. Im benachbarten Wohngebiet waren die Warnsignale vor der Sprengung deutlich lauter zu hören, als die eigentliche Detonation. Diese war nur als leises Grollen zu vernehmen. Am Tunnelportal war es schon etwas lauter und die Druckwelle ist deutlich zu spüren.

Die HNA war bei einer Sprengung dabei und die Kamera durfte sogar während der Sprengung im Tunnel bleiben. Mehr sehen Sie im Video:

Video zur Sprengung im Tunnel

Hier finden Sie ein weiteres Video

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Es werden täglich drei Sprengungen zur Lockerung des Gesteins ausgelöst.

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In Abstimmung mit dem Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV) wurden für die Sprengungen am Tage die Zeitfenster in verkehrsschwache Zeiten gelegt, da zu diesem Zeitpunkt im alten Tunnel kein Zugverkehr stattfinden darf. Somit muss aufgrund des erforderlichen 8-Stunden-Rhythmus nachts nur eine Sprengung erfolgen. Für die drei Sprengungen pro Tag sind folgende Zeiten vorgesehen:
- ca. 11:15 Uhr
- ca. 19:15 Uhr
- ca. 03:15 Uhr

Über die Zeitdauer der Lockerungssprengungen kann keine genaue Aussage getroffen werden, da dies abhängig ist von der Festigkeit des Gebirges. Wir gehen aber davon aus, dass dies nicht für den kompletten Tunnel erforderlich sein wird. Wir sind bemüht, die von den Bauarbeiten ausgehenden Störungen so gering wie möglich zu halten. Trotzdem lassen sich Beeinträchtigungen nicht gänzlich ausschließen. Dafür bitten wir um Verständnis.