Wöchentliche Rangerführungen

Nationalparkverwaltung Eifel ©
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Nationalpark-Ranger begleiten Sie jede Woche auf acht verschiedenen Rundwanderstrecken. Sie bemühen sich dabei, die Natur an ertastbaren, akustisch erlebbaren und duftenden Beispielen erfahrbar zu machen, sodass das Angebot auch für blinde und sehbehinderte Gäste attraktiv ist. Da es teilweise „über Stock und Stein“ geht, ist eine Begleitperson jedoch ratsam. Eine Anmeldung ist für diese kostenfreien Touren nicht erforderlich.

Dienstags, 14 Uhr: Wahlerscheid

Im Süden des Nationalparks erleben Sie einen sich stetig wandelnden Wald und natürliche Bachtäler mit saftigen Wiesen. Diese leichte Wanderung geht überwiegend durch flaches Gelände und ist für Kinderwagen und Kinder geeignet.

Treffpunkt: Parkplatz Wahlerscheid bzw. 13.30 Uhr ab Nationalpark-Tor Höfen (Ranger-Shuttle zum Ausgangspunkt)

Dauer: ca. 3 Stunden

Mittwochs, 14 Uhr: Abtei Mariawald

Diese Wanderung mittlerer Schwierigkeit führt von der Abtei Mariawald hinein in die Buchennaturwälder und den Lebensraum der Spechte. Sie ist für Kinder und geländegängige Kinderwagen geeignet.

Treffpunkt: Parkplatz Abtei Mariawald

Dauer: ca. 3 Stunden

Freitags, 11 Uhr: Erkensruhr

Je nach Gruppenwunsch wandern Sie entweder auf den schmalen Wegen des Dedenborner Buchenwaldes oder auf der Dreiborner Hochfläche. Die Tour beinhaltet Steigungen und ist als mittelschwer bis schwer einzustufen, dies dürfte für Kinder und geländegängige Kinderwagen aber kein Hindernis sein.

Treffpunkt: Spielplatz Erkensruhr

Dauer: ca. 3 bis 4 Stunden

Freitags, 11.15 Uhr: Kloster-Route

Ein Ranger führt Sie zunächst am Heimbacher Staubecken entlang und dann über anspruchsvolle Pfade durch die Buchenwälder des Kermeters, einem Herzstück des Nationalparks Eifel. Sie erreichen die Abtei Mariawald, das einzige Kloster für Trappisten-Mönche in Deutschland. Hier können Sie einkehren und frisch gestärkt über einen alten Pilgerpfad mit dem Ranger zurück nach Heimbach wandern. Die etwa neun Kilometer lange Strecke führt über steile und teilweise unbefestigte Wege. Aus diesem Grund ist sie nicht für Kinderwagen, Kinder unter zehn Jahren oder ungeübte Wanderer geeignet.

Treffpunkt: Nationalpark-Tor Heimbach

Dauer: ca. 5 Stunden

Samstags, 10.30 Uhr: Gemünd

Auf verschlungenen Pfaden wandern Sie vor allem durch Eichenwälder auf die Höhen des Kermeters. Aufgrund der Steigungen ist die Tour mittelschwer bis schwer und nicht für Kleinkinder und Kinderwagen geeignet. Auf dem Aussichtsturm in Wolfgarten genießen Sie einen fantastischen Ausblick.

Treffpunkt: Nationalpark-Tor Gemünd

Dauer: ca. 3 Stunden

Samstags, 11 Uhr: Rurberg

Sie wandern dort, wo sich Mauereidechse und Schlingnatter wohl fühlen. Auf dem teilweise steilen, schmalen Pfad geht es auf den Honigberg mit Ausblicken auf die Eifeler Stauseen. Die Tour ist mittelschwer bis schwer und für Kinder geeignet, jedoch nicht kinderwagentauglich. Von April bis Oktober ist eine Abkürzung durch die Rückfahrt mit der Rursee-Schifffahrt möglich (kostenpflichtig). Im Juli und August gibt es die Rangertour Rurberg zusätzlich zur deutschen Führung auch in Niederländisch und Französisch.

Treffpunkt: Nationalpark-Tor Rurberg

Dauer: ca. 4 Stunden

Sonntags, 13 Uhr: Hirschley-Route

Die Tour führt durch Buchenwälder mit majestätischen Baumriesen
und historischen Köhlerplätzen. Nationalpark-Gäste gewinnen einen ersten Eindruck
von der entstehenden Wildnis im Nationalpark Eifel. Der Aussichtspunkt
Hirschley bietet einen fantastischen Ausblick über den Rursee
und die bis ans Ufer reichenden Wälder. Die etwa fünf Kilometer lange Wanderung führt über ebene und feste Wege durch
den Barrierefreien Natur-Erlebnisraum Wilder Kermeter und ist für Menschen mit und ohne Behinderung sowie für Kinderwagen
geeignet.

Treffpunkt: Parkplatz Kermeter

Dauer: ca. 3 Stunden

Sonntags, 13 Uhr: Vogelsang-Wollseifen-Route

Gewinnen Sie einen umfassenden Eindruck von der Dreiborner Hochfläche. Dieses 33 km² große Gebiet wurde bis Ende 2005 als Truppenübungsplatz Vogelsang genutzt. Ranger begleiten Sie von den Vogelsang-Gebäuden aus durch naturnahe Wälder über den Neffgesbach zur Wüstung Wollseifen. Die Bewohner dieser ehemaligen Ortschaft mussten 1946 der militärischen Nutzung weichen. Durch weite Wiesen geht es zurück. Die etwa 6,5 km lange Strecke mit einem steilen Anstieg ist auch für geländegängige Kinderwagen geeignet.

Treffpunkt: Adlerhof am Forum Vogelsang

Dauer: ca. 3 Stunden

Sascha Wilden ©
Sascha Wilden ©

Weitere spannende Angebote im Nationalpark Eifel, wie z.B. Familientage, Wildnis-Camps und Kutschfahrten, finden Sie hier:

www.nationalpark-eifel.de