Kulturelle Sehenswürdigkeiten

Burgen, Festungen und Museen

Weitere Informationen

Hier ist nur eine kleine Auswahl an kulturellen Sehenswürdigkeiten des Frankenwalds dargestellt. Weitere Attraktionen finden Sie auf den Internetseiten des Frankenwald Tourismus Service Center:

Museen auf der Plassenburg

Frankenwald Tourismus / A. Hub ©
Frankenwald Tourismus / A. Hub ©

Die einstige Hohenzollernfestung Plassenburg ist das Wahrzeichen der Stadt Kulmbach. Die imposante Burganlage thront hoch über der Stadt und wurde 1135 erstmals erwähnt. Schicksalhaft für Stadt und Burg war der Bundesständische Krieg, bei dem Kulmbach im Jahr 1553 völlig zerstört wurde. Schon wenig später ließ Markgraf Georg Friedrich von Brandenburg-Culmbach die Plassenburg zu einer repräsentativen Renaissanceanlage ausbauen.

Im 19. Jahrhundert diente die Burg u. a. als Zwangsarbeiterhaus, Zuchthaus und Kriegsgefangenenlager. Ab 1929 begann man mit der musealen Nutzung der Burg. Heute beherbergt die Burg vier Museen mit abwechslungsreichen Sammlungen und spannenden Informationen zur Geschichte der Burg, der Stadt und der Region.

Das Landschaftsmuseum Obermain stellt Ihnen Wissenswertes über Entwicklung der Stadt Kulmbach und die Herrschaftsgeschichte der Plassenburg vor. Wechselnde Ausstellungen bereichern das Angebot. Die Burg beherbergt außerdem die größte Zinnfigurensammlung der Welt. Im Deutschen Zinnfigurenmuseum können Sie ca. 150 Einzeldioramen bewundern und Sie erfahren alles rund um das Thema Zinn und Zinnfiguren. Das Museum Hohenzollern in Franken vermittelt Ihnen eine Vorstellung von fürstlichem Leben zur Zeit des Barock und das Armeemuseum Friedrich der Große birgt die größte Sammlung altpreußischer Militaria zwischen 1700 und 1806.

Öffnungszeiten:

April bis Oktober: täglich 9 bis 18 Uhr
November bis März: täglich 10 bis 16 Uhr
Geschlossen am: 1. Januar, Faschingsdienstag sowie 24., 25. und 31. Dezember.

Kontakt:

Stiftung Landschaftsmuseum Plassenburg
Festungsberg 26
95326 Kulmbach
Tel.: 09221/804571
Fax: 09221/804579

Festung Rosenberg in Kronach

© Frankenwald Tourismus / A. Hub ©
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Die Ursprünge der Festung Rosenberg liegen nach wie vor im Dunkeln des Hochmittelalters. Fest steht: Das älteste erhaltene Dokument, das den Namen Rosenberg erwähnt, stammt aus dem Jahr 1249. Mit 23,6 Hektar Größe gilt die Festung als eine der größten Befestigungsanlagen Deutschlands. Die beinahe symmetrisch, lehrbuchhaft angelegten Festungswerke umschließen bis heute den über Jahrhunderte entstandenen Komplex aus Mauer-, Graben-, Gebäude- und Toranlagen vollständig. Deutlich erkennbar sind die verschiedenen Bauphasen, die vom mittelalterlichen Bergfried über die Mauern und Türme des 15. und 16. Jahrhunderts bis hin zum bastionären Pentagon aus dem Spätbarock die immer neuen Anforderungen im Bau von Verteidigungsanlagen durch die Jahrhunderte hinweg zeigen. Zahlreiche Angriffe, darunter die Belagerung durch schwedische Truppen im Dreißigjährigen Krieg, konnten der Anlage nichts anhaben.

Sowohl die Festung als auch die Stadt Kronach selbst können sich rühmen, niemals von Feinden eingenommen oder besiegt worden zu sein. 1888 erwarb die Stadt die Burg als Immobilie ohne militärische Bedeutung. Den Eingang zur Festung Rosenberg findet man durch eines der schönsten frühbarocken Festungstore Deutschlands, das 1662 von Antonio Petrini erbaut wurde. Von besonderem Reiz ist auch das unterirdische Gangsystem, das im Rahmen der Festungsführungen zu besichtigen ist.

Öffnungszeiten:

März bis Oktober
Fränkische Galerie: Dienstag bis Sonntag: 9.30 bis 17.30 Uhr
Führungen um 11, 12.30, 14 und 16 Uhr sowie nach Vereinbarung

November bis Februar
Fränkische Galerie: geschlossen
Führungen von Dienstag bis Sonntag um 11 und 14 Uhr sowie nach Vereinbarung

Jährlich finden verschiedene Sonderausstellungen zu kultur- und kunstgeschichtlichen Themen im Fürstenbau der Festung statt.

Kontakt:

Festung Rosenberg
96317 Kronach
Tel.: 09261/6041-0
Fax: 09261/6041-18

Gruppenführung durch Kronach

Dr. Otmar Fugmann ©
Dr. Otmar Fugmann ©

Die hoch über der Stadt gelegene Festung Rosenberg bietet unterirdische Gänge, mächtige Bastionen und Türme. Ein einzigartiger Blick auf die Stadt Kronach ist inklusive. Im Anschluss an die Führungen durch die Festung Rosenberg steht der Besuch der Fränkischen Galerie, ein Zweigmuseum des Bayerischen Nationalmuseums, an. Gezeigt werden hier u. a. Werke von Lucas d. Ä. und Tilman Riemenschneider. Außerdem können Sie die Ausstellung "Festungen - Frankens Bollwerke" besuchen, welche am Originalschauplatz, der durch die Jahrhunderte gewachsenen Festung Rosenberg, mit authentischen Exponaten und spannenden Aktivstationen in die vielseitige Vergangenheit der fränkischen Festungen einführt.

Details zur Gruppenführung durch Kronach

Deutsches Dampflokomotiv-Museum

© Frankenwald Tourismus / A. Hub ©
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Lassen Sie sich zurückversetzen in die Zeit der gewaltigen Dampfrösser! Im Deutschen Dampflokomotiv-Museum, dem größten und bedeutendsten Spezialmuseum seiner Art, werden nicht nur eingefleischte Eisenbahnfans von den "Schwarzen Giganten“ fasziniert sein.

Hier können Sie rund 30 Dampfloks aus der Zeit zwischen 1909 bis 1956 bestaunen. Die Achssenke, zahlreiche Feldbahnloks, Wasser- und Kohlenkräne sowie mehrere betriebsfähige Lokomotiven vermitteln lebendige Eisenbahnnostalgie. In der Hauptsaison sollten Sie sich eine Fahrt mit der Museumsbahn über die „Schiefe Ebene“, Europas erster Eisenbahnsteilstrecke, nicht entgehen lassen!

Seit Kurzem können sich die Besucher auf dem rekonstruierten Kohlenhofgelände ein Bild darüber machen, wie einst Dampflokomotiven bekohlt, bewässert und entschlackt wurden. Daneben gibt es diverse Kleinbahnlokomotiven, Dieselloks, Waggons, eine riesige Modellbahnanlage und und und… Bei einer Führerstandsmitfahrt können Sie sogar dem Lokführer über die Schulter schauen.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr
Gruppenführungen bitte eine Woche vorher schriftlich anmelden.

Kontakt:

Deutsches Dampflokomotiv-Museum
Birkenstraße 5
95339 Neuenmarkt
Tel.: 09227/5700
Fax: 09227/5703

Internationale Spitzensammlung und Klöppelschule in Nordhalben

© Frankenwald Tourismus / A. Hub ©
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Die Internationale Spitzensammlung wurde 1986 als Teil der Nordhalbener Klöppelschule eröffnet. Auf einer Fläche von ca.120 qm werden Spitzen des 18., 19. und 20. Jahrhunderts den interessierten Besuchern gezeigt. Die Sammlung umfasst mehr als 400 Exponate.

Neben Klöppelspitzen unterschiedlichster Art finden sich Nadelspitzen, kombinierte Spitzen, Occhi, Maschinenspitzen und Filetarbeiten. Der soziale Aspekt des Kunsthandwerkes Klöppeln war der Leitfaden beim Aufbau der Ausstellung.

In Anerkennung der gelungenen Konzeption und europäischen Ausrichtung erhielt die Internationale Spitzensammlung Nordhalben 1989 eine Auszeichnung im Wettbewerb "Europa-Preis für das Museum des Jahres".

Die Aufgaben der Klöppelschule haben sich im Laufe der Zeit verändert. Früher hatte die Produktion und der Verkauf von Spitzen den größten Stellenwert, heute nimmt der Unterricht diesen Platz ein. Kinder und Erwachsene können in der Klöppelschule die Technik erlernen. Die Kurse finden zu bestimmten Terminen statt, die Sie auch in der Klöppelschule erfragen können.

Öffnungszeiten:

März bis Oktober
Dienstag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr
Samstags und an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 16 Uhr

November bis Februar
Samstags und an Sonn- und Feiertagen nur für Gruppen nach Voranmeldung.
Heiligabend bis Neujahr sowie Karfreitag geschlossen.

Kontakt:

Internationale Spitzensammlung
Klöppelschule 4
96365 Nordhalben
Tel.: 09267/375
Fax: 09267/914049

Oberfränkisches Textilmuseum in Helmbrechts

© Frankenwald Tourismus / A. Hub ©
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Helmbrechts, das textile Tor zum Frankenwald, entwickelte sich am Ende des 19. Jahrhunderts zum Zentrum der oberfänkischen Handweberei. Vor dem 1. Weltkrieg gab es in diesem landwirtschaftlich kargen Gebiet mehr als 3000 Handweber. Sie stellten vor allem Schals und Tücher her, die von Helmbrechts aus in die ganze Welt exportiert wurden: Gürteltücher nach Afghanistan und in die Türkei, Ponchos nach Südamerika, sogar Gebetsteppiche nach Persien. Die Tradition wahrte man: Neben namhaften Unternehmen verschiedenster Bereiche der Textilbranche hat der größte Schalhersteller der Welt seinen Sitz in Helmbrechts. Nach wie vor sind Hausweber für diesen Betrieb tätig.

Öffnungszeiten:
März bis November: Dienstag- bis Freitag 10 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr, Wochenend- und Feiertage 10 bis 16 Uhr
Dezember bis Februar: Wochenend- und Feiertage 10 bis 16 Uhr

Kontakt:

Oberfränkisches Textilmuseum
Münchberger Straße 17
95233 Helmbrechts
Tel.: 09252/92430
Fax: 09252/92432

Wasserschloss von Mitwitz

Frankenwald Tourismus / A. Hub ©
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Das Wasserschloss ist das Wahrzeichen von Mitwitz. Im Jahre 1266, als Mitwitz erstmals urkundlich erwähnt wird, gehört es den Herren von Schaumberg, später (ab 1425) den Herren von Rosenau, die es 1575 an die Herren von Würtzburg verkauften. Heute befindet sich das Schloss im Besitz der Familie (Erbengemeinschaft) von Cramer-Klett, wenngleich der Landkreis Kronach seit 1977 ein 99-jähriges Nutzungsrecht inne hat. Als Gegenleistung sanierte, restaurierte und revitalisierte der Landkreis unter Federführung von Landrat Dr. Heinz Köhler von 1977 - 1989 das Schloss.

Das Wasserschloss, das durch die eben genannte Initiative aus seinem Dornröschenschlaf gerissen wurde, ist mittlerweile Ort verschiedenster kultureller Veranstaltungen und Feste. Konzerte im "Weißen Saal" sind ebenso beliebt wie das weit über die Region hinaus bekannte Schlossparkfest im Sommermonat Juli. Zudem befindet sich die "Ökologische Bildungsstätte Oberfranken", die "Imkerschule Oberfranken" (Auskunft über Führungen, Kurse und Preise: Eva-Maria Näher, Tel.: 09264/7902) und das Familienarchiv der von Würtzburg im Kernschloss.

In den Wintermonaten erfreuen sich die hiesigen Kinder am Schlittschuhlaufen auf dem zugefrorenen Schlossteich.

Führungen:
April bis September: Samstag 14.30 Uhr, Sonn- und Feiertag 11 Uhr und 14 Uhr
Juni bis August zusätzliche Schlossführungen jeweils Dienstag 11 Uhr und Donnerstag 14 Uhr
Oktober bis März: Sonn- und Feiertag 14 Uhr (außer 1. Advent und 25./26. Dezember)

Kontakt:

Wasserschloss
Unteres Schloß 5
96268 Mitwitz
Tel.: 09266/1876 u. -1388

Flößermuseum

© Frankenwald Tourismus / A. Hub ©
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Im Flößermuseum wird die Geschichte der Flößerei des Frankenwaldes umfassend dargestellt. Das in einem ehemaligen Floßherrenhaus untergebrachte Museum verdeutlicht die herausragende Bedeutung, die das Gewerbe der Flößerei einst für den Frankenwald hatte. Neben Geschichte und wirtschaftlicher Bedeutung erfährt der Besucher Wissenswertes über den aufregenden Arbeitsalltag des urwüchsigen Flößers.

Öffnungszeiten:
April bis Oktober:
Samstags, sonntags und feiertags: 14 bis 16 Uhr
Außerhalb der genannten Öffnungszeiten nach vorherigen Anmeldung in der Verwaltung des Marktes Marktrodach

Kontakt:

Flößermuseum Unterrodach
Kirchplatz 8
96364 Marktrodach-Unterrodach

Marktverwaltung Marktrodach
Tel.: 09261/60310
Fax: 09261/603150

Mühlenmuseum Teichmühle

Mühlenverein Rodachtal e. V. ©
Mühlenverein Rodachtal e. V. ©

Die Teichmühle Steinwiesen, eine Holzschneidmühle, ist auch heute noch voll funktionsfähig. Bei einer Besichtigung der Museumsmühle wird einem die Funktionsweise und der Betriebsablauf an einem Schneidtag vorgestellt. Man erhält aber auch Einblicke in das harte Leben und die kargen Wohnbedingungen eines Schneidmüllers in früheren Tagen.

Lage: ca. 500 m nördlich von Steinwiesen in Richtung Nordhalben gelegen.

Öffnungszeiten:
1. Mai von 14 bis 17 Uhr.
Von Mai bis einschließlich Oktober jeden Sonntag von 14 bis 17 Uhr.
Gruppenführungen ab 10 Personen ganzwöchig möglich.
Bitte rechtzeitig anmelden.

Kontakt:

Mühlenverein Rodachtal e. V.
z. Hd. Herrn Bernhardt Lang
Kreuzbergstraße 39
96317 Kronach
Tel.: 09261/91912
Fax: 09261/91912

Schiefermuseum Ludwigsstadt

© Frankenwald Tourismus / A. Hub ©
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Die Verarbeitung von Schiefer und die Herstellung von Schiefertafeln war lange Zeit ein wichtiger Industriezweig der Region. Das Museum informiert in anschaulicher Weise rund um das Thema Schiefer, das früher als "blaues Gold" einen hohen Wert hatte. Von der Geologie der Region über die Arbeit in den Schieferbrüchen und Spalthütten bis hin zur aufwändigen Griffel- und Tafelherstellung bietet die Ausstellung eine beeindruckende Zusammenstellung. Lassen Sie sich zurückversetzen in die Zeit der Schiefergewinnung und seiner Verarbeitung; ein Besuch ist interessant und lehrreich.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag von 13 bis 17 Uhr.

Führungen nach Vereinbarung.

Kontakt:

Schiefermuseum Ludwigsstadt
Hermann-Söllner-Stiftung
Lauensteiner Staße 44
96337 Ludwigsstadt
Tel.: 09263/974541
Fax: 09263/974542

Burg Lauenstein

Frankenwald Tourismus / A. Hub ©
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Auf der Burg Lauenstein erleben Sie die Romantik einer mittelalterlichen Höhenburg. In den über 20 Schauräumen gibt es Mobiliar vom 15. bis 19. Jahrhundert, Waffen, Rüstungen und vieles mehr zu bestaunen. So lässt sich die lange Geschichte der Burg eindrucksvoll nachvollziehen. Der Hauptteil der Burg, der "Thünabau", ist ein bemerkenswertes Beispiel deutscher Renaissance. Vielleicht treffen Sie dort sogar die "Weiße Frau", ein ruheloser Geist, der sich Einheimischen zufolge von Zeit zu Zeit in der Burg blicken lässt...

Öffnungszeiten:
April bis September von 9 bis 18 Uhr (letzte Führung um 17 Uhr)
Oktober bis März von 10 bis 16 Uhr (letzte Führung um 15 Uhr)

Montag geschlossen

Weitere Informationen

Kontakt:

Burg Lauenstein
Burgstraße 3
96337 Ludwigsstadt-Lauenstein
Tel.: 09263/400
Fax: 09263/974422