Barrierefreier Ausbau Ingolstadt Hauptbahnhof
abgeschlossen


Feierliche Einweihung • Bund, Freistaat Bayern und Deutsche Bahn AG investierten rund 24 Millionen Euro

(Ingolstadt, 4. Juli 2013) Dr. Andreas Scheuer, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Martin Zeil, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer, Dr. Alfred Lehmann, Oberbürgermeister der Stadt Ingolstadt, Dr. André Zeug, Vorsitzender des Vorstands der DB Station&Service AG und Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern der Deutschen Bahn AG weihten heute den barrierefrei ausgebauten Ingolstädter Hauptbahnhof feierlich ein.
Nach rund vier Jahren Bauzeit präsentiert er sich nun als moderner, barrierefrei ausgebauter und den Erfordernissen entsprechender Hauptbahnhof. Nicht nur mobilitätseingeschränkte Reisende, sondern auch Reisende mit Kinderwagen oder Fahrrädern können jetzt bequem und leicht in die Züge des Nah- und Fernverkehrs ein- und aussteigen. Neben einer Aufhöhung der Bahnsteige und der barrierefreien Anbindung über Aufzüge war der Bau einer neuen Unterführung wesentlicher Bestandteil der Baumaßnahmen, in die der Bund, der Freistaat Bayern und die Deutsche Bahn mehr als 24 Millionen Euro investierten. (siehe Faktenblatt am Seitenende als PDF zum Download.)

Dr. Andreas Scheuer, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister: "Nach vierjähriger Bauzeit können wir heute den Abschluss zum barrierefreien Ausbau des Hauptbahnhofs Ingolstadt feiern. Bahnfahren wird damit für alle Ingolstädter Reisenden sicherer und angenehmer. Auch für die in ihrer Mobilität eingeschränkten Reisenden ist das eine wesentliche Verbesserung. Neben den Eigenmitteln der Bahn und den Mitteln des Freistaats Bayern trägt der Bund knapp die Hälfte der Investitionssumme von rund 24 Millionen Euro. Das zeigt: wir meinen es ernst mit der Forderung 'Mehr Verkehr auf die Schiene'. Wir fördern ganz gezielt auch die Verbesserung der Personenbahnhöfe als wesentlichen Beitrag für einen kundenfreundlichen Bahnverkehr."
„Für die Bayerische Verkehrspolitik ist es ein wichtiges Ziel, dass Bahnsteige für alle Personen ohne Einschränkung leicht und schnell erreichbar sind. Der barrierefreie Ausbau des Hauptbahnhofs Ingolstadt ist daher ein weiterer großer Schritt für einen attraktiven Schienenpersonennah- und Fernverkehr in Bayern“, erklärt Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil. Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer: „Ich freue mich, dass wir mit der heutigen Einweihung des Hauptbahnhofs einem barrierefreien Bayern ein Stück näher kommen. Barrierefreiheit – ganz gleich ob bei Bahnhöfen, Gebäuden, Straßen, Plätzen oder Kommunikationsstrukturen – ermöglicht allen Menschen eine selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe und hilft den Lebensalltag für Menschen mit Behinderung, älteren Menschen, aber auch Familien mit kleinen Kindern spürbar zu erleichtern und zu verbessern. Um hier voranzukommen, möchte ich in der nächsten Legislaturperiode ein Programm ‚Bayern barrierefrei 2025‘ starten, das Kommunen und freie Träger dabei unterstützt, Barrierefreiheit zu realisieren. Ich werbe für ein staatliches Sonderinvestitionsprogramm, damit Bayern in allen Landesteilen bis 2025 barrierefrei ist.“

Oberbürgermeister Dr. Alfred Lehmann verdeutlicht die Bedeutung für die Stadt Ingolstadt: „Wir freuen uns über den Ausbau des Hauptbahnhofes, der unsere Visitenkarte an einer ICE-Strecke ist, die sich über alle Erwartungen hinaus hervorragend entwickelt hat. Die Stadt hat das ihre dazu beigetragen und das Bahnhofsumfeld neu und attraktiv gestaltet und für ein umfangreiches Parkangebot gesorgt.“

„In die Barrierefreiheit der bayerischen Bahnhöfe reiht sich nun auch der Hauptbahnhof in Ingolstadt ein. Hierauf können wir alle stolz sein“, betont Dr. André Zeug. „Aber es liegt noch ein gutes Stück Arbeit für den Ausbau der weiteren vielen Bahnhöfe vor uns.

Um dieses Ziel zu erreichen, helfen uns die Finanzierungsvereinbarungen mit dem Bund und dem Freistaat Bayern enorm weiter. Die neue Rahmenvereinbarung mit dem Freistaat ermöglicht uns den barrierefreien Ausbau weiterer Bahnhöfe bis 2018. Nach Abschluss dieser Programme kommen im Bahnland Bayern dann rund 85 Prozent aller Reisenden barrierefrei zum Zug“, so Zeug weiter.

Alle Infos zum Download

Das Faktenblatt zum Ausbau (PDF, 69KB)

Über 10.000 Reisende und Besucher nutzen täglich den Hauptbahnhof der Universitätsstadt an der Donau. Im Regionalverkehr treffen fünf Linien zusammen, die größtenteils im Stundentakt befahren werden. Mit Tempo 200 sind die schnellsten Regionalzüge Bayerns unterwegs nach Nürnberg. Im Fernverkehr halten nahezu stündlich ICE-Züge auf der bayerischen Bahnachse München-Nürnberg und bieten umsteigefreie Verbindungen u.a. nach Berlin und Hamburg.

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