Spannender Blick hinter die Kulissen


18 Kunden der Werdenfelsbahn durften am 12. Juni 2014 exklusive Einblicke hinter die Kulissen von Regio Oberbayern gewinnen. Bei einer 3-stündigen Führung durch das Werk Pasing wurden zahlreiche Fragen rund um die Themen Instandhaltung, Fahrzeugausstattung und -technik beantwortet.

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Startpunkt der Veranstaltung war der Münchner Hauptbahnhof. Von dort aus erreichte man mit der S-Bahn den Haltepunkt Langwied. Nach kurzem Fußmarsch bei bestem Wetter wurden die Kunden am Werkseingang bereits vom Hausherrn Rudolf Reichel und Flottenmanager Philipp Ullmann empfangen.

Nach der offiziellen Begrüßung durch Geschäftsleiterin Antonia von Bassewitz stellte Werkstattleiter Rudolf Reichel bei belegten Brötchen und erfrischenden Getränken die wichtigsten Daten und Fakten des Standortes Pasing vor. „Im 1941 errichteten Werk Pasing arbeiten 170 Mitarbeiter, die sich um einen 550-Fahrzeuge starken Fuhrpark kümmern, der sowohl Reisezugwagen als auch die Werdenfels-ET´s umfasst.“
Nach einer Sicherheitsunterweisung ging es dann für die Besucher mit Warnweste ausgestattet in die Werkshalle.

Unter staunenden Blicken bahnte man sich den Weg vom neuen modernen Shuttle-Regalsystem, in dem ca. 4.000 Kleinteile lagern, vorbei an Ersatzteilen für Triebzüge bis hin zu den neuen Dacharbeitsständen der Werdenfelsbahn.

Aufgeteilt in zwei Gruppen konnte man unter fachkundiger Anleitung von Mitarbeitern des ET-Teams die neuen Triebzüge ET 442 von innen, außen und sogar von oben erkunden.
Bevor es auf das Fahrzeug ging, wies Herr Reichel darauf hin: „Nur wenn der Strom und die Elektrik komplett ausgeschaltet sind, darf man aufs Dach des Zuges“. Grund hierfür sind die dort vorhandenen 15.000 Volt. Daher ist die Dacharbeitsbühne auch mit einem speziellen Schlüsselsystem gesichert.

Auf der Dacharbeitsbühne angekommen bot sich den Besuchern bei der Erkundung der Werdenfelsbahn von oben ein beeindruckender Perspektivwechsel. Ullmann erklärt: „Vielleicht ist einigen von Ihnen schon einmal der im zickzack geführte Fahrdraht über den Stromabnehmern aufgefallen? Diese Zickzackführung ist dafür da, dass sich das Schleifstück am Stromabnehmer gleichmäßig abnutzt.“

Nachdem diese und viele weitere Fragen beantwortet werden konnten, wurden durch Antonia von Bassewitz und Teilnetzmanagerin Jennifer Sauer zum Abschluss noch Erinnerungstassen der Werdenfelsbahn verteilt. Mit vielen tollen Eindrücken und zusätzlichem Wissen traten die faszinierten Besucher den Heimweg ins Werdenfels an.