Alter Prunk und neue Pracht in Szczecin

Sie möchten eine der modernsten Städte Polens kennenlernen? Dann fahren Sie mit dem RE 66 aus Berlin oder dem RE 4 aus Richtung Lübeck nach Szczecin. Besichtigen Sie das wieder aufgebaute Schloss der pommerschen Herzöge und lassen Sie sich von der außergewöhnlichen Architektur der neu errichteten Philharmonie beeindrucken.

shutterstock.com/Radoslaw Ziemniewicz ©
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Szczecin lernen Sie am besten auf der sieben Kilometer langen „Roten Route“ kennen, die am Hauptbahnhof beginnt und sich über 42 Stationen durch die Stadt zieht. Eine Wegzehrung oder kleine Erfrischung können Sie auf Ihrem Streifzug übrigens in den allermeisten Fällen mit Euro bezahlen. Um zu erkennen, welches der historischen Gebäude den Krieg überstanden hat und welches mit viel Handwerkskunst in den vergangenen Jahren wiedererstanden ist, muss man schon sehr genau hinschauen. Machen Sie gleich die Probe am Heumarkt mit dem gotischen Alten Rathaus und den bunten barocken Giebelhäusern.

Das Schloss der pommerschen Herzöge hingegen gibt keine Rätsel auf. Von dem prachtvollen Renaissance- Bau waren nur noch wenige Reste übrig. Der Wiederaufbau wurde zur nationalen Aufgabe erklärt und zog sich über Jahrzehnte hin. Nun erstrahlt mitten in der Stadt das Schloss, als würden die im Dreißigjährigen Krieg gestorbenen Herzöge hier noch residieren. Dabei ruhen sie in der Krypta der Schlosskirche. Selbst die astronomische Uhr, die Schweden 1693 den Stettinern schenkte, läutet wieder am Turm des Südflügels. Theater, Standesamt, Museum und Konzerthaus – das Schloss hat heute viele Funktionen. Und für Weitblick sorgt es auch: 204 Stufen bringen Sie zu Szczecins größter Aussichtsterrasse auf dem Dach des Nordflügels. Von hier aus reicht der Blick über die ganze Stadt und die weitläufige Hafenanlage.

Ein ganz anderes Bild bietet sich nur ein paar Meter weiter. Wo früher die alte Stettiner Philharmonie stand, erhebt sich ein eigenwilliger Bau. Tagsüber zeigen sich seine Spitzen blendend weiß, in der Dunkelheit leuchten sie in verschiedenen Farben. Im Inneren ist das mehrfach preisgekrönte Gebäude ein hochmoderner Musiksaal mit einer ausgezeichneten Akustik. Wenn Sie keine Konzertkarte ergattern können, lassen Sie sich eine Führung nicht entgehen.

Aber entlang der „Roten Route“ wartet noch mehr Sehenswertes auf Sie: das Geburtshaus von Katharina der Großen, der Adlerbrunnen, das Königsoder Hafentor und noch vieles andere. Szczecin ist eine Reise wert!

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der Stadt Szczecin
ul. Jana z Kolna 7, Szczecin
Tel. 0048 91 4340440

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