Die S-Bahn-Linie S3 im Portrait

Mit der S3 zu den schönsten Städten und Sehenswürdigkeiten!

Die S-Bahn-Linie S3 verkehrt zwischen Hannover-Hauptbahnhof und Hildesheim. Auf der landschaftlich interessanten Strecke gibt es eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, die wir Ihnen im Folgenden einmal vorstellen möchten. Kommen Sie mit auf eine Reise zu den schönsten Parks, spannendsten Museen und faszinierendsten Sehenswürdigkeiten.

H-Kleefeld

Kleefeld ist im Westen und Süden von der Eilenriede umgeben, dem Stadtwald von Hannover mit einem Trimm-Dich-Pfad, einem Minigolfplatz, vier Rodelbergen, einem Hochseilgarten im Wakitu, zehn Spielplätzen, zwölf Liegewiesen sowie Restaurants, Kioske und Waldcafés. in der Nähe des S-Bahn-Halts befindet sich zudem das Eislaufcenter Eisstadion am Pferdeturm, das Jung und Alt zum Kufensport einlädt.

H-Karl-Wiechert-Allee

Ein weiteres Naherholungsgebiet ist der Hermann-Löns-Park mit einem Restaurant im Zentrum des Parks, dem Feuchtbiotop Anna-Teich, dem Freibad Anna-Bad, mehreren Spielplätzen und einer im Jahre 2012 restaurierten Blockwindmühle. Modefreunde ist der Besuch des Museums für Textile Kunst ans Herz gelegt, während Münzbegeisterte das Münzkabinett der Preussag AG, das vorwiegend aus den Harzer Gruben stammende Münzen ausstellt, besuchen sollten.

H-Anderten/Misburg

Ein historisch sehr interessantes Baudenkmal in Anderten ist die Hindenburg-Schleuse, die zum Zeitpunkt ihrer Einweihung im Jahr 1928 die größte Binnenschleuse Europas war. Ihren Namen verdankt die Schleuse dem damaligen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg. Die Schleuse überwindet einen Höhenunterschied von knapp 15 Meter zwischen der West- und der Scheitelhaltung des Mittellandkanals. Jährlich werden bis zu 22.000 Schiffe durch die 225 Meter langen Schleusenkammern geführt. Bei einer anderen Sehenswürdigkeit kommen Romantiker ganz auf ihre Kosten, denn im Stadtteil Kronsberg steht eine im 19. Jahrhundert errichtete und heute denkmalgeschützte, aber komplett sanierte Holländerwindmühle, die zwar nur von außen angeschaut werden kann, aber leicht mit dem Fahrrad zu erreichen ist.

Ahlten

Der Ortsteil von Lehrte ist mit dem Blauen See insbesondere im Sommer ein interessanter Haltepunkt. Beim Bau der Autobahn A2 Jahren wurde im Ahltener Wald dieser etwa 9 Hektar große Kiesteich ausgehoben. Er befindet sich überwiegend im Besitz eines Anglervereins, aber auch viele Erholungssuchende nutzen den See zum Baden.

Lehrte

Auch Lehrte besitzt mit dem Hohnhorstsee einen durch den Bau der Autobahn A2 angelegten Kiessee, auf dem Rudern und Tretbootfahren möglich ist. Ein kleines Restaurant lädt zum Verweilen ein. Im Winter wird der See bei entsprechender Witterung als Eislauffläche genutzt. Die Lehrter Klärteiche sind hingegen naturbelassene Biotope, die jedes Jahr hunderte Vogelarten anziehen und deshalb für Ornithologen von Bedeutung sind.

Sehnde

Eisenbahnfreunde sollten einmal im Hannoverschen Straßenbahn-Museum, einem Museum für Straßenbahnen und verwandte Fahrzeuge in Wehmingen - einem Ortsteil von Sehnde - vorbeischauen. Die Fahrzeugsammlung konzentriert sich auf deutsche Straßenbahnen aus allen Epochen. In der Sammlung befindet sich aber auch ein Wagen der Wuppertaler Schwebebahn sowie ein restauriertes Exemplar der ersten Serie der Budapester Untergrundbahn, der zweitältesten U-Bahn der Welt. Sportlich geht es auf dem Golfplatz im nahegelegenen Rethmar zu, der auch mit vielen Gästeangeboten aufwarten kann. Im Sommer bietet sich das Waldbad, das nur wenige Gehminuten vom S-Bahn-Halt entfernt liegt, zum Schwimmen und Planschen an.

Algermissen

Algermissen zählt zu einem der beschaulichsten Gemeinden in unserem Streckennetz, das Startpunkt für viele Fahrradtouren entlang des Stichkanals oder des Alpebachs. Vom Mühlenberg nordwestlich von Lühnde hat man einen wunderbaren Blick über das weite Land. Das Heimatmuseum bietet zudem einen Blick in die Vergangenheit und zeigt das Dorfleben von Algermissen der letzten zwei Jahrhunderte.

Harsum

Neben der bereits erwähnten Block- und Holländerwindmühle gibt es im Harsumer Stadtteil eine so genannte Paltrockwindmühle, eine abgewandelte Bockwindmühle, bei der das Mühlengebäude auf einen Rollenkranz gelegt wurde. Im gleichen Ortsteil steht zudem die 1000-jährige“ Grafeneiche, eine Eiche, dessen wahre Alter wird auf etwa 500–600 Jahre geschätzt wird. Naturfreunde kommen zudem im Giesener Forst auf ihre Kosten, in dem es einige Hügelgräber zu sehen gibt.

Hildesheim

Die Universitätsstadt und gleichzeitiges Bistum besticht durch eine wunderschöne Altstadt mit dutzenden Fachwerkhäusern und dem Kehrwiederturm, letzte von ursprünglich vier erhaltenen Wehrtürmen der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Besonders eindrucksvoll ist der historische Marktplatz mit dem Wahrzeichen der Stadt, dem Knochenhauer Amtshaus sowie den architektonisch interessanten Tempelhaus und dem Wedekindhaus. Nur wenige Gehminuten vom Marktplatz entfernt steht der Umgestülpte Zuckerhut, ein Fachwerkhaus, dessen umgekehrt konische Form an einen auf den Kopf gestellten Zuckerhut erinnert. Ebenfalls in der Innenstadt steht die St. Andreas Kirche, dessen 114,5 Meter hohe Turm der höchste Kirchturm Niedersachsens ist und zudem zu den höchsten Kirchtürmen der Welt gehört. Er ist über 364 Stufen zugänglich und bietet einen weiten Rundblick über die Stadt und das Umland. Einen ebenfalls tollen Blick über die Stadt hat man von dem Bismarckturm auf dem Galgenberg sowie von der Sternenwarte Gelber Turm nahe der Universität und dem Badesee Tonkuhle. Neben der St.-Andreas-Kirche sind auch der Hildesheimer Dom - seit 1985 Weltkulturerbe der UNESCO - mit seinem „tausendjährigen“ Rosenstock sowie die St. Michaelis-Kirche mit ihrer geometrisch-quadratischen Raumgliederung beliebte touristische Ziele. Das Roemer- und Pelizaeus-Museum ist durch seine ausgezeichnete alt-ägyptische Sammlung weltweit bekannt. Es besitzt auch eine Alt-Peru-Sammlung sowie bedeutende völkerkundliche und naturwissenschaftliche Objekte.