An der Bahnunterführung Lindwurmstraße nach Bauarbeiten wieder fünf Fahrspuren

Bahn sichert Brücke mit anderer Technik • Während Bauarbeiten Einschränkungen für Fußgänger und Radler • Erneuerung der Brücke für 2023 geplant

München, 9. Februar 2017 Im Juli 2016 hatte die Bahn im Rahmen der Instandhaltung der Eisenbahnbrücke über die Lindwurmstraße in München-Sendling Stützen mit Stützscheiben eingebaut. Dadurch verengte sich die Fahrbahn von fünf auf drei Fahrspuren. Ab Montag, 13. Februar, werden in einer rund 6-wöchigen Bauphase alternative Sicherungsmaßnahmen eingebaut. Dadurch können die Stützen entfernt werden. Voraussichtlich ab dem 23. März können dann wieder uneingeschränkt alle fünf Fahrspuren sowie die beiden seitlichen Fuß- und Radwege genutzt werden.

Bei der neuen Sicherungstechnik werden die beiden seitlichen Widerlager der Brücke teilweise verstärkt und mit seitlichen Kragarmen ausgestattet, welche den Brückenüberbau stützen. Beim Einbau der neuen Konstruktion muss zeitversetzt jeweils einer der beiden Fuß- und Radwege gesperrt werden. Während der Bauarbeiten müssen Fußgänger und Radfahrer deshalb vorübergehend Einschränkungen in Kauf nehmen. Durch die neue Stütztechnik können sukzessive die Stützscheiben entfernt werden.

Eine komplette Erneuerung der Eisenbahnbrücke über die Lindwurmstraße ist für die Jahre 2021 bis 2023 geplant.