Stellwerksstörung behinderte morgendlichen Berufsverkehr auf der S-Bahn-Stammstrecke

Rote Signale an der Donnersbergerbrücke • Umleitungen und Zugausfälle • Nach Neustart des Rechners wieder sukzessive Aufnahme des Normalbetriebs

München, 2. März 2016 Wegen einer Stellwerksstörung an der Donnersbergerbrücke ist es bei der S-Bahn München am heutigen Mittwoch im morgendlichen Berufsverkehr zu erheblichen Einschränkungen gekommen. Ab 5.45 Uhr erhielten die aus Richtung Laim und Heimeranplatz kommenden Züge rote Signale. Dadurch war die Stammstrecke an der Donnersbergerbrücke unterbrochen.

Bei der aufwändigen Fehlersuche stellte sich heraus, dass eine Störung der Achszähler Ursache für die roten Signale war. Achszähler sind eine elektronische Sicherungsmaßnahme, die anzeigt, ob alle in einen Streckenabschnitt eingefahrenen Zugteile diesen auch wieder verlassen haben. Durch einen Neustart der Stellwerksrechner konnte der Fehler gegen 8.30 Uhr behoben werden.

Um den S-Bahnbetrieb insbesondere auf den Außenästen am Laufen zu halten, fuhren die S-Bahnen nach einem Störfallprogramm. Einige Linien fuhren von Westen kommend an der gestörten Stelle vorbei oberirdisch in den Hauptbahnhof. Andere Linien wurden zwischen Pasing und Hauptbahnhof über den Südring umgeleitet. Von Osten kommend endeten einige Linien am Ostbahnhof. Zeitweilig konnte nur die Linie S4 zwischen Ostbahnhof und Hackerbrücke durch den Stammstreckentunnel fahren. Ab 6.30 Uhr konnte der Verkehr sukzessive durch die komplette Stammstrecke wieder aufgenommen werden.

Kontakt:
Bernd Honerkamp
Sprecher Bayern
DB Mobility Logistics AG
E-Mail: bernd.honerkamp​@deutschebahn.com
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