Die Online-Kampagne "sicher unterwegs" ist eine gemeinsame Aktion von MVG, Polizei München, Bundespolizei und S-Bahn München. In kurzen Spots im Fahrgast-Fernsehen und auf den Social-Media-Kanälen zeigen die Partner, welche Sicherheitseinrichtungen im ÖPNV zur Verfügung stehen. Ziel ist es, das Bewusstsein für vorhandene Hilfsangebote zu stärken und zu ermutigen, sie bei Bedarf ohne Scheu zu nutzen - sei es die 110, die Notfallsäule, Sprechstellen in den Fahrzeugen oder Personal vor Ort.
Sicher unterwegs mit der S-Bahn
Die Online-Kampagne "sicher unterwegs" ist eine gemeinsame Aktion von MVG, Polizei München, Bundespolizei und S-Bahn München. In kurzen Spots im Fahrgast-Fernsehen und auf den Social-Media-Kanälen zeigen die Partner, welche Sicherheitseinrichtungen im ÖPNV zur Verfügung stehen. Ziel ist es, das Bewusstsein für vorhandene Hilfsangebote zu stärken und zu ermutigen, sie bei Bedarf ohne Scheu zu nutzen - sei es die 110, die Notfallsäule, Sprechstellen in den Fahrzeugen oder Personal vor Ort.
Unsere Präsenz vor Ort
Ob auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Ausflug ins Grüne, ins Konzert und wieder zurück nach Hause: Wir möchten, dass Sie sich in unseren Zügen und an unseren Stationen Tag und Nacht wohl und sicher fühlen und entspannt ankommen.
Sicherheitspersonal
Die Mitarbeitendender Bundespolizeidirektion München sorgen gemeinsam mit unseren Streifen der DB Sicherheit dafür, dass Sie sicher mit der S-Bahn fahren. Die Beamtinnen und Beamte der Bundespolizei sind dafür rund um die Uhr an Bahnhöfen und in Zügen im gesamten S-Bahn-Netz unterwegs.
3-S-Zentrale
Hinter den Kulissen wacht die 3-S-Zentrale über Ihren Weg. Die Mitarbeitenden haben über Kameras die Bahnhöfe im Blick, koordinieren Einsatzkräfte und sind rund um die Uhr Ihr telefonischer Ansprechpartner.
Erklärung
An den großen Bahnhöfen Hauptbahnhof, Karlsplatz Stachus, Marienplatz und Ostbahnhof entlang der Stammstrecke überwachen durchgehend sogenannte Örtliche Aufsichten in den Aufsichtskanzeln den Bahnbetrieb und stehen auch den Reisenden bei ihren Anliegen zur Verfügung bzw. können schnell Hilfe holen.
Sanitäter
Ein medizinischer Notfall wie z. B. Kreislauf-Kollaps oder Bewusstlosigkeit ist Stress für alle Beteiligten. Um sofort helfen zu können, haben wir ein bundesweit einmaliges Projekt gestartet: Sanitäter vor Ort. Zu den Hauptverkehrszeiten stehen an zentralen Stationen (wie Hackerbrücke, Donnersbergerbrücke oder Laim) Sanitätsteams (z. B. von MKT oder Aicher Ambulanz) bereit.
Hilfe in Sekunden: Die Teams sind oft schneller beim betroffenen Fahrgast als jeder Rettungswagen.
Stabilere Fahrpläne: Durch die schnelle Versorgung am Bahnsteig müssen Züge seltener auf der Strecke warten.
DB Sofortprogramm: Sicherheit und Sauberkeit
Höhere Präsenz von Sicherheitskräften, zusätzliche Reinigungen und schnelle Reparaturen an den Bahnhöfen sorgen dafür, dass sich die Menschen dort gern aufhalten und komfortabel zu ihren Zügen gelangen. Doppelt so viele Bahnhöfe wie im Vorjahr erhalten 2026 einen Frühjahrsputz: 1.400 statt 700, viele davon im ländlichen Raum. In München fallen darunter unsere Bahnhöfe München Hauptbahnhof und München-Pasing. Neue mobile DB-Handwerks-Teams übernehmen bald bundesweit Reparaturen. Damit soll es künftig schneller gehen: hier eine Glasscheibe austauschen, dort eine Graffiti-besprühte Wand zügig streichen oder eine Vitrine reparieren.
Unsere Züge sind nicht nur hell und freundlich gestaltet, wir legen auch sehr viel Wert auf Sauberkeit in und an den Zügen. In engen Reinigungsintervallen werden die Züge innen und außen regelmäßig gereinigt. Trotzdem kann es vorkommen, dass innerhalb kürzester Zeit erneut Verschmutzungen oder Beschädigungen auftreten. Mit What’s Schmutzig bieten wir die Möglichkeit, einfach per Messangerdienst WhatsApp Ihr Anliegen zu melden. So schnell wie möglich wird eines der mobilen Reinigungs-Teams in die entsprechende S-Bahn geschickt. Größere Beschädigungen werden ans Werkstatt-Team weitergeleitet.
Ausstattung in Zug und Bahnhof
Wir nutzen moderne Technik, um Gefahren abzuwehren und Hilfe zu rufen.
Kontakt mit Triebfahrzeuführenden
Auch in der S-Bahn selbst gibt es jederzeit die Möglichkeit, mit dem Fahrpersonal zu sprechen. Die entsprechende Taste samt Mikrofon und Lautsprecher findet sich jeweils im Türbereich der S-Bahn - die Sprechstelle. Nutzen Sie die Sprechstellen, um die Lokführerin oder den Lokführer zu informieren. Sie leiten sofort entsprechende Maßnahmen ein.
Videoaufzeichnung
All unsere modernen Züge sind flächendeckendvideoüberwacht. Die Bilder werden datenschutzkonform gespeichert und helfen der Bundespolizei bei der Täterermittlung.
Videokameras in den Bahnhöfen und an Bahnsteigen überwachen rund um die Uhr das Geschehen.
Notbremse
Ziehen Sie bei unmittelbarer Gefahr für Leib und Leben die Notbremse.
Notentriegelung
Falls sich im Gefahrenfall die Türen nicht öffnen lassen, können Sie diese über die Türnotentriegelung öffnen. Die Bedienungsanweisungen für die Tür-Notentriegelung der Zugtüren finden Sie direkt über dem Einstiegsbereich. Einfach den Griff ziehen und die Tür entlüftet. Nach ca. 5 Sekunden ziehen Sie den Griff weiter und die Tür entriegelt. Jetzt können Sie die Tür aufdrücken und öffnen.
Feuerlöscher
In jedem Zug der S-Bahn München befinden sich deutlich gekennzeichnet Feuerlöscher, die Ihnen im Brandfall zur Verfügung stehen.
Tipps für eine sichere Fahrt (Empfehlungen der Bundespolizei)
Gemeinsam mit der Bundespolizei geben wir Ihnen Tipps, wie Sie Ihr eigenes Sicherheitsgefühl stärken können:
Machen Sie sich über Ihren Weg im Vorfeld Gedanken. Sprechen Sie sich mit Freunden und Familie ab oder senden Sie Ihren Standort. Informieren Sie sich, welche On-Demand-Angebote am Zielort zur Verfügung stehen.
Nutzen Sie den Service des Heimwegtelefons. Sie erreichen das Heimwegtelefon unter 030 12074182 - in der Woche bis Mitternacht, am Wochenende bis 3 Uhr in der Früh.
Nähe suchen: Setzen Sie sich nachts in Zügen bevorzugt in den vorderen Bereich in der Nähe des Lokführers. Setzen Sie sich auf einen Platz am Gang, so können Sie sich unangenehmen Situationen schnell entziehen. Fahren Sie nicht allein in einem Wagen, sondern suchen Sie die Nähe zu anderen Fahrgästen. Suchen Sie an Bahnsteigen die Nähe zu anderen Fahrgästen oder gut beleuchteten Bereichen. Warten Sie an den Bahnhöfen Hauptbahnhof, Marienplatz, Karlsplatz Stachus und Ostbahnhof in der Nähe der Örtlichen Aufsichtskanzeln.
Aufmerksamkeit: Nehmen Sie die Kopfhörer ab oder reduzieren Sie die Lautstärke, um Ihre Umgebung besser wahrzunehmen.
Klares „Sie“: Sollten Sie belästigt werden, sprechen Sie die Person laut und deutlich mit "Sie" an ("Lassen SIE mich in Ruhe!"). Das signalisiert Umstehenden sofort, dass es sich nicht um einen privaten Streit handelt.
Hilfe organisieren: Sprechen Sie andere Fahrgäste gezielt an: "Sie im grünen Mantel, helfen Sie mir bitte und rufen Sie die Polizei!" Bei unmittelbarer Gefahr im Zug ziehen Sie die Notbremse. Der Zug fährt dann noch bis zur nächsten Station. Wenn Sie die Notbremse in der Station ziehen, wird die Weiterfahrt blockiert. Der Zugführer kommt dann umgehend zu Ihnen.
Wählen Sie selbst beim leichtesten Zweifel immer die 110!