Closeup von Porzellanschälchen mit Stäbchen, die nach etwas greifen

Zeit für was Neues – Auf Asien Entdeckungsreise in München

Den Horizont erweitern, Neues erleben und gleichzeitig das Fernweh stillen… am liebsten irgendwo in Asien!  Sicherlich ein Wunsch, den der eine oder die andere schon mal gehabt hat. Auf der Suche nach Inspiration ist uns aufgefallen, dass sich der Ferne Osten auch in unserer Heimatstadt authentisch erleben lässt. Essen wie in den Himalayischen Bergen, Kalligrafie lernen wie in China oder meditieren wie Buddha …  die S-Bahn bringt euch mit minimalem CO2 Abdruck einmal quer durch den asiatischen Kontinent in München.

Endlich abschalten mit Yoga und Meditation im Buddha Haus

Yogastudio mit Matten und Buddha Statue

Unser erster Asien-Stopp in München bringt euch direkt ins Nirwana. Naja, fast … denn bis es so weit ist, kommen noch eine Menge Meditations- und Yogaübungen auf euch zu. Zumindest abschalten könnt ihr im Buddha Haus in Neuhausen richtig gut. Fast täglich gibt es dort Workshops mit Yoga und Meditation, die euch für kleines Geld in die buddhistische Lehre einführen. An Meditationsmatten, Kissen und Yogamatten müsst ihr auch nicht denken, die bekommt ihr direkt vor Ort. Gerade einmal 10 Minuten zu Fuß von der Donnersbergerbrücke entfernt könnt ihr an diesem kleinen Fleckchen Asien mitten in München so richtig die Seele baumeln lassen.

Buddha-Haus München Meditations- und Studienzentrum e.V.

Vietnamesisch und koreanisch lunchen und shoppen im Cho Quê 

Falls euch nach der Meditation der Magen knurrt, empfehlen wir euch eine Fahrt mit der S7 in Richtung Vietnam und Korea. Denn wer Bock auf richtig gutes Kimchi, Phở und Reisnudeln hat, muss nicht weiter weg als bis zur Koreanisch-Vietnamesischen Ecke am Harras. Dort erwartet euch im Cho Quê ein interessanter Mix aus Mini-Restaurant und Asia-Laden. Die Speisekarte lässt einem direkt das Wasser im Mund zusammenlaufen und ist preislich für München echt in Ordnung. Nach dem Mittagssnack solltet ihr auf jeden Fall noch einen Blick in die prall gefüllten Regale im Laden werfen. Hier findet ihr jede Menge Zutaten für euer persönliches Fernost Menü zu Hause.

Cho Quê Koreanisch- Vietnamesische Ecke

Servus und Nǐ hǎo im Konfuzius Institut

Asiatisches Restaurant mit Tisch im Bildmittelpunkt und Plüschpanda

Nächster Halt China, alle aussteigen bitte! Gestärkt machen wir uns mit der S-Bahn auf den Weg nach Pasing, ins Reich der Mitte. Wusstet ihr, dass es in München eine große chinesische Community gibt? Im Konfuzius-Institut München habt ihr die Möglichkeit, tiefer in die Kultur des fernöstlichen Lands einzutauchen. Bei einer Schnupperstunde lernt ihr die chinesische Sprache ein wenig besser kennen oder ihr widmet euch den schwierigen chinesischen Schriftzeichen bei einem Kalligrafie-Workshop. Außerdem bietet das Institut auch Kochkurse, Tai-Chi oder Qigong an. Mehr China in München geht nicht.

Konfuzius-Institut München

Taiwanesischer Nachmittagstee im Laifufu

Asiatisches Porzellangeschirr auf Tisch mit Flüssigkeiten gefüllt

Freunde des Tees dürften im Laifufu ihr Glück gefunden haben, so viel verrät bereits der Name des fernöstlichen Teesalons in München. Lai fu bedeutet so viel wie “das Glück soll kommen”! Das dürfte bei der erlesenen Auswahl von taiwanesischem Oolong-Tee nicht allzu schwer sein. Denn geschmacklich trifft dieser besondere Tee genau den richtigen Punkt zwischen grünem und schwarzem Tee. Das Highlight im Laifufu ist die Teilnahme an einer taiwanesischen Teezeremonie, die ihr nach Absprache über den Laden buchen könnt. Am Degustiertisch erfahrt ihr alles über die verschiedenen Teesorten und die taiwanesische Kultur der Teezubereitung. Übrigens könnt ihr im Teesalon auch das passende Geschirr für euren Nachmittagstee zu Hause kaufen.

Laifufu Teesalon

Auf ein Abendessen in das Himalaya

Nepalesisches Restaurant von innen mit mehreren Tischen vor einer Bar

Wolltet ihr schon immer die Achttausender im Himalyagebirge bewundern und euch anschließend mit Dal, Samosas und Momos die Bäuche vollschlagen? Zumindest Letzteres könnt ihr bei einem Besuch im Yak & Yeti. Und das, ohne in den Flieger zu steigen oder die Wanderschuhe zu schnüren. Begrüßt werdet ihr in dem Himalayarestaurant jedenfalls stilecht mit nepalesischen "Namaste“, tibetischem "Tashi Delek" und exotischem Ambiente mit den typischen Gebetsfahnen. Die Speisekarte im Yak & Yeti umfasst gut 15 Seiten an nepalesischen und tibetischen Gerichten – ihr habt die Qual der Wahl. Dazu gibt’s traditionell „Bhote Chiya“, einen Butter-Tee, der von den tibetischen Nomaden getrunken wird. Am Ende bleibt nur noch die Frage offen, ob es den Yeti, das Fabelwesen aus dem Himalaya, wirklich gibt.

Yak & Yeti Himalayan Food House

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